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TQM

„Carpe diem“

„Verabscheue das Minderwertige, verschmähe Unfähigkeit, hasse das Mittelmäßige und Gewöhnliche aber dulde das Kolossale und Du wirst ein Sieger sein. Wenn Du diese Haltung nicht ausfüllen kannst und Du mit der Bedeutungslosigkeit zufrieden bist, wird Dich der Wettbewerb als Verlierer bestätigen.“ (Pete Pobor)

Unsere Zuchtbasis bilden moderne Weistreckentauben, die möglichst nahe mit Siegern, Spitzenfliegern und Tauben mit sonstigen außergewöhnlichen Leistungen (AS-Tauben, Primus Interpares..) auf nationaler und internationaler Ebene verwandt sind. Einige davon waren selbst erfolgreich auf den nationalen und internationalen Flügen der grossen Weitstrecke.

Diese wurden nach der von mir entwickelten TQM-Auslese- und Paarungstechnik ausgewählt und verpaart. An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass die hier zur Zucht eingesetzten Tauben einer strengen Auslese unterzogen wurden. Die Meßlatte liegt bei mir stets hoch. Ich habe mich dabei auch an sehr erfolgreichen Zucht- und Reisetieren orientiert, die ich u. a. bei Bram Walpot, Jean Hausoul, Raymund Hermes und Hugo Kipp ( z. B. die „Elza“, den „Chebet“, den „Toon“….) in der Hand hatte.

Es stand stets zuerst die Taube als solche im Mittelpunkt der Betrachtung. Erst wenn die Taube meinen Vorstellungen entsprach, wurde die Abstammung als Tüpfelchen auf dem „i“ zur Auswahl herangezogen. Die Abstammung hilft keinen Schritt weiter, wenn die Taube nicht die Voraussetzungen erfüllt, alle notwendigen positiven Eigenschaften vererben zu können. Aus meiner nun 20 Jahre langen Erfahrung auf dem Gebiet manueller Auslesetechniken bei Brieftauben kann ich durch diese Vorgehensweise den „Output“ an guten bzw. sehr guten Reise- und Zuchttauben um das Vier- bis Fünfache demgegenüber steigern, der der Vorgehensweise folgt, wie sie weltweit von mindestens 97 % der Züchterschaft angewendet wird.

Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage wird getragen von den Erfolgen, der von der SG F. u. S. Bänziger über viele Jahre abgegebenen Tauben auf anderen Schlägen in mehreren Ländern (Niederlande, Kuwait, Österreich..). Dazu siehe auch „In Memoriam“….und natürlich deren eigener Erfolge!

Ich möchte betonen, dass die TQM-Auslese-und Paarungstechnik für mich und einige andere Sportsfreunde lediglich ein effizientes Werkzeug zur Ausübung des Brieftaubensports ist. Ich spreche dabei keinem anderen Züchter die Kompetenz ab, gute Brieftauben auszuwählen und erfolgreich zu verpaaren….es führen viele Wege nach Rom!

Das Besondere bei meiner Auslesetechnik ist es, dass nicht auf ein einziges Auslesekriterium (z. B. Augenzeichen) selektiert und gezüchtet wird, sondern, dass hier ein summarisches Verfahren bestimmter Merkmale zur Anwendung kommt. Es werden bezogen auf die sechs Hauptmerkmale:

sofern erforderlich, bzw. bei dem betreffenden Tier noch ausgleichbar, Kompensationspaarungen vorgenommen. Es muss alles „im Paket“ vorhanden sein!!!!..und je mehr bestimmter Fazetten die Taube besitz, desto wertvoller ist sie für mich!

So befinden sich unter Zuchtassen auch Tauben, die kein „50/50-Auge“ besitzen!!!!

Bei den Zuchtpaaren wird bewusst ein stärkeres Auge mit einem schwächeren Auge verpaart.

Das Auge ist zwar ein wichtiges Merkmal (….von sechs) für die Zucht, man darf es aber nicht überbewerten, sonst erleidet man „Schiffbruch“!

Diese o. g. Merkmale bestimmen den Wert eines Taubenbestandes. Wobei natürlich diese Merkmale, bei der TQM-Technik, mit den von mir definierten Inhalten auszufüllen sind. Diese Merkmale wurden von mir über jahrelange Beobachtungen und Aufzeichnungen, deskriptiv ermittelt.

Wenn ich aus einem fremden Taubenbestand 5% – max. 10% der vorhandenen Tauben nach der TQM-Technik auswähle, befindet sich darunter der Großteil der wirklich Guten des jeweiligen Schlages.

Bei der TQM-Technik geht es hauptsächlich darum, möglichst früh die Tauben aus der Reise- und Zuchtmannschaft herauszufinden, die mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit, die an sie gerichteten Ansprüche nicht erfüllen können (im Regelfall treffe ich auf fremdem Schlägen einen Anteil solcher Tauben i. H. v. 30-50% an). So gibt es Tauben, die solche Schwachpunkte (besonders in Bezug auf die Zuchteignung) besitzen, dass sie erst im Zuchtschlag eingesetzt werden sollten, wenn sie auf der Reise außergewöhnliche Leistungen erbracht haben. Selbst dann ist die erfolgreiche Integration eines solchen Tieres in den „Stamm“ oft sehr schwierig. Diese 30-50% „schwache“ Tauben, in der Zucht eingesetzt, sind verantwortlich für die hohen Ausfälle schon bei den Jungflügen und natürlich bei den Jährigen!

Je mehr Generationen nach diesem System gezüchtet werden desto höher ist die Verdichtung des Genpools… die Tauben sind vererbungsstärker und desto „kompletter, ausgeglichener und stabiler“ sind die Tauben in der Hand.

Deshalb ist ein weiterer, ganz wichtiger Baustein beim TQM-System, die Zucht der eigenen Zuchttauben!!! Wußten Sie dass, es eine „Zuchtsaison“ für Zuchttauben gibt….und ab wann diese im Jahresablauf beginnt?!!

Referenzen für das Funktionieren des TQM-Systems:

Im Jahr 1996 unterrichtete ich meinen Freund, Saad Al Abhoul aus Kuwait, in TQM. (damals hatte die Sache allerdings noch keinen namen) Er gilt heute als der Experte schlechthin in seinem Land in Bezug auf die Beurteilung von Brieftauben. Seine Erfolge können hier
http://zajelcenter.spaces.live.com/
eingesehen werden.

Mein Freund Heinz „Austria“ Schubert, Österreich, kennt das TQM ebenfalls, er gewann im Reisejahr 2009 6 Mal den 1. Konkurs und ist 2011 Olympiateilnehmer!

Im Februar 2002, nach einer längeren Diskussion über Auslesetechniken im www.Internet-Taubenschlag.de zeigte ich einem jungen, sehr ehrgeizigen Sportsfreund, Martin Steffl aus Garnberg, mein TQM. Im letzten Quartal 2009 gab die mittlerweile in ganz Deutschland bekannte SG Steffl in der „Brieftaube“ ein Interview über ihre Auslesetechnik. Franz Josef Steffl antwortete mir am 19.11.2009 in einem Threat ….„Dein Auslesesystem ist ja auch fast deckungsgleich mit unserem !!!…“

http://www.internet-taubenschlag.de/forum/showthread.php?p=75074#post75074

Wer die beiden Steffls kennt, weiß, dass sie immer auf der Suche nach noch etwas Neuem sind. Sicherlich haben sie auch beim Auslesesystem noch das eine oder andere Mosaiksteinchen dazugebaut, aber „…fast deckungsgleich…“ lässt vermuten, dass die Unterschiede überschaubar sind.

Für Skeptiker ist es interessant, den ganzen Threat zu lesen!!!

Hätten sehr viel mehr Züchter ein ähnlich effizientes „Erkennungssystem“, würden viele gute Zuchttiere den Besitzer nicht mehr oder nur für sehr viel mehr Geld wechseln.

Anmerkung: Seit Piet de Weerd die „H.-Schläge“ und manch anderen Spitzenschlag nicht mehr betreut, ist es um diese doch sehr viel ruhiger geworden!

Also, sage ich mir, „es ist doch alles gut, so wie es ist!!!!!!!“

Im Dezember 2003 gab der Chefredakteur der polnischen Taubenzeitung, Herr Pjotr Patas, ein Buch über Augenzeichen und Auslesetechniken heraus.

Er veröffentlichte darin ein gut 25-seitiges Interview mit mir. Dieses Buch ist allerdings nur in polnischer Sprache erschienen.

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